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Das schändliche Verhalten der Römer auf dem heiligen Thing hat eine allgemeine Entrüstung unter den Stämmen hervorgerufen. Die Fürsten wollen sich nicht länger diese Willkürherrschaft der fremden Eindringlinge gefallen lassen. Stimmen werden laut sich endlich gegen die Römer zu erheben. Bisher haben sie nur noch keine einheitliche Linie gefunden sich gegen Rom zu erheben. Die Fürsten sind sich uneinig. Es fehlt ein besonnener Führer, der die Stämme eint und weiß wie man die Kriegsmaschinerie der Römer zu fassen bekommt. Erste Kontakte werden geknüpft und die Aussicht auf ein Menschenopfer, das die Götter gnädig stimmen soll, scheidet die Geister. Das gemeinsame Stammestreffen zum Erntefest wird zum Meilenstein in der Geschichte der Cherusker.

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Centurion
Storyteller


Hand des Schicksals:

ja

Gladiatoren Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information Zum Anfang der Seite springen




GLADIATORENGATTUNGEN


DER SAMNIT




Der „Samnit" gehört zu den ältesten Formen der Gladiatoren. Die Samniten waren ein wehrhaftes Volk, das den Römern lange Widerstand leistete. Sie sollen besonders gut mit dem Schwert umgegangen sein. Ein Samnit wurde aber nie mit einem Brustschild geschützt und trug auch keine Tunika. Als einziger Gladiator hatte sein Helm keinen Gesichts- und Wangenschutz. Er wurde in den Kämpfen gegen alle anderen eingesetzt.

DER RETIARIUS




Den „Retiarius" (Netzkämpfer) gab es zwar erst sehr spät, aber er war dann der beliebteste und am meisten verehrte.

Seine Bewaffnung bestand aus einem Wurfnetz, einem Dreizack, sowie einem Kurzschwert oder Dolch. Als einzige Schutzkleidung diente ihm der Schirm über der Schulter und ein Armschutz am linken Arm. Für den Nahkampf hatte er dann noch einen Kurzschwert. Sein Gegner war überwiegend der Murmillo und der für ihn angepasste Secutor.


DER SECUTOR




Der „Secutor" (Verfolger) war ein auf den Kampf mit dem Retiarius angepasster Murmillo. Um dem Wurfnetz seines Gegners keinen Angriffspunkt zu bieten, trug er einen eiförmigen Helm der nur sehr kleine Augenlöcher besaß. Der Helm bot dem Netz des Retiarius keinen Halt und die kleinen Augenlöcher verhinderten das Durchdringen des Dreizacks. Seine Waffen waren das Schwert „gladius" und ein großer Schild das „scutum". Als zusätzlichen Schutz hatte er einen Armschutz die „manica". Dazu kam eine bis kurz unter das Knie reichende Beinschiene. Die gab es aber nur am linken Bein.

DER MURMILLO




Die Bewaffnung des „Murmillos" bestand aus dem Kurzschwert „gladius" und einem großem gewölbtem Schild das „scutum". Es glich dem Schild der römischen Legionäre. Als zusätzlichen Schutz hatte er einen Armschutz die „manica". Dazu kam eine bis kurz unter das Knie reichende Beinschiene. Die gab es aber nur am linken Bein. Der Murmillo trug einen Helm mit Visier mit kleinen Löchern. Er kämpfte meistens gegen den Thraex.

DER HOPLOMACHUS




Der „Hoplomachus" hatte statt des kleinen gewölbten Schildes eine verkümmerten Form des griechischen Hoplitenschildes, daher der Name. Als Hauptwaffe besaß er eine Stoßlanze die „hasta". Für den Nahkampf besaß er zusätzlich noch ein Schwert. Zusätzlichen Schutz hatte er nur durch einen Armschutz und zwei Beinschienen im Unterschied zum Murmillo. Er musste gegen den Murmillo kämpfen. In Ausnahmen konnte er auch gegen den Thraex kämpfen.

DER THRAEX




Der „Thraex" (Thraker) erinnert mit seinem Namen an das Herkunftsland Trakien. Heute ein Gebiet in Albanien und Griechenland. Ausgestattet war er mit einem Schwert mit gekrümmter Klinge der „sica". Zur Verteidigung hatte er ein kleines, gewölbtes Schild das „parmula". Er trug einen Helm mit Visier, der von einem Helmkamm mit Greifenkopf gekrönt war. Als Schutzkleidung trug er am rechten Arm einen gesteppten Armschutz die „manica". An beiden Beinen trug er einen gesteppten Beinschutz, der weit über die Oberschenkel reichte. Darüber hatte er Beinschienen angelegt. Er kämpfte gegen den Murmillo oder gegen den Hoplomachus.

DER SCISSOR




Der seltene „Scissor" war eine besondere Form der Gladiatoren. Er hatte kein Schild aber dafür eine Rüstung und seine Waffen waren besonders scharf. Das Netz des Retiarius konnte er mit einem Hieb aufschneiden. Seine besondere linke Hand war mit einem runden Messer ausgestattet. Hiermit konnte er mit einer Armbewegung dem Gegner tiefe Wunden zufügen. Viele Kriegsgefangene mussten bei den „Leichenspielen - munera” gegeneinander Kämpfen. So hatten einige Gladiatoren noch die Namen früherer Kriegsgefangener. Es gab aber auch noch die Gladiatoren: Gallus, Eques, Pontarius, Gladiatrix, Essedarius, Dimachaerus, Sagittarius, Andabates, Laquearius, Paegniarius, Veles, Crupellarius, Scaeva, Venator, ...




Ja auch Frauen konnten in der Arena gegeneinander kämpfen. Amazona und Achilla waren weibliche Gladiatoren. Sie waren die Ausnahme in den Gladiatorenkämpfen. Die beiden Frauen müssen sehr erfolgreich gewesen sein. Nur Gladiatoren mit gutem Einkommen konnten sich einen Grabstein leisten durch den man von ihnen erfuhr. Vielleicht hat auch ein Verehrer dieses Denkmal gestiftet.

Zwar hatte schon Nero Frauen (und auch Kinder) gegeneinander kämpfen lassen, normalerweise diente es nur zur Erheiterung des Publikums in den Pausen.

Kaiser Septimius Severus ließ im Jahre 200 n. Chr. den Einsatz weiblicher Gladiatoren verbieten.




http://medienwerkstatt-online.de/lws_wis...id=13985&edit=0
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PMs bitte an Marcus Claudius Lucenius senden!!!

07. May. 2016 09:11 Centurion ist offline Email an Centurion senden Beiträge von Centurion suchen Nehmen Sie Centurion in Ihre Freundesliste auf
Marcus Claudius Lucenius Marcus Claudius Lucenius ist männlich
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Herkunft/Volk:

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Beruf/Rang:

Tribunus Laticlavius

Interessen:

guter Wein * Pferde * schöne Frauen und auch Männer * meine Villa in Perusia * Schwertkampf * das Meer * schwimmen * Musik

Fähigkeiten:

beidhändige Fähigkeit im Schwertkampf, hervorragender Reiter

Bewaffnung:

Gladius

Personalis:

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Hand des Schicksals:

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HERKUNFT DER GLADIATOREN


Traditionellerweise rekrutierten sich die Gladiatoren aus Kriegsgefangenen. Durch die Expansion im Osten des Reiches gesellten sich auch immer mehr Sklaven zur Rekrutierungsbasis. Gerichte konnten Verbrecher wie Mörder, Räuber und Landesverräter aber auch verfolgte Christen ad gladium (zum Schwertkampf ohne entsprechendes Training) und ad bestias (zu den Tierhetzen) verurteilen. In der Regel kam dies einem Todesurteil gleich. Besser erging es jenen, die ad ludum (zur Gladiatorenschule) verurteilt wurden. Sie landeten in den Gladiatorenkasernen und bekamen die Chance auf eine solide Ausbildung zum Gladiator.

Darüber hinaus gab es freie Bürger, zumeist Freigelassene, aber auch selbst angesehene Bürger aus dem Senatoren- oder Ritterstand, die die Tätigkeit eines Gladiators als Beruf ausübten. Als besonderes Spektakel galten Kämpfe unter Gladiatorinnen. Dabei kam es aber regelmässig Mal zum Eklat. So wurde schon im senatus consultum (Senatsbeschluss) von Larinum im Jahre 19 n. Chr. geregelt, dass keine freigeborenen Frauen unter 20 und keine freigeborenen Männer unter 25 in der Arena (oder auch auf der Bühne) auftreten sollen. Kaiser Vitellius verbot 69 die aktive Teilnahme römischer Ritter an den Spielen. Trotz dieser Widersprüche standen selbst Kaiser - wie Gaius und Commodus - in der Arena.

Die Gladiatoren waren beim Volk beliebt und Souvenirläden verkauften Messer, Lampen und Taschenspiegel mit ihren Kampfszenen. Zeichnungen und Malereien vom Treiben in der Arena schmückten manches Heim und zahllose Kritzeleien an Wänden bezeugen von den Schwärmereien der Mädchen für ihre Stars. Selbst nach ihrem Tod standen die Akteure noch hoch im Kurs und wurden an ihren Gräbern verehrt. Die meisten Grabsteine wurden von Kameraden - Gladiatoren konnten wie andere Berufsgruppen in collegia (Begräbnisvereine) organisiert sein -, Familienangehörigen oder Ehefrauen gestiftet. Man nimmt an, dass vor allem die auctorati (Berufsgladiatoren) heiraten und mit ihrer Familie außerhalb der Kaserne wohnen konnten, weil in den beengten Verhältnissen kein Platz für Frau und Kinder gewesen sein dürfte.

Quelle: http://imperiumromanum.com/kultur/unterh...diatoren_03.htm



31. Aug. 2016 18:10 Marcus Claudius Lucenius ist online Email an Marcus Claudius Lucenius senden Beiträge von Marcus Claudius Lucenius suchen Nehmen Sie Marcus Claudius Lucenius in Ihre Freundesliste auf
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REGELN IN DER ARENA



Entgegen der gängigen Meinung war der Kampf in der Arena kein wildes Gemetzel, sondern ein nach genauen Regeln Kampfsport, der in der Regel von zwei Schiedsrichtern beobachtet wurde, die Pausen einleiteten, wenn ersichtlich war, dass beide Kämpfer zu erschöpft waren oder sich die Riemen der Ausrüstungen lösten. Aber vor allem ahndeten sie Regelverstöße. Eine der wesentlichsten Aufgaben der Schiedsrichter war es zu verhindern, dass ein sich ergebender Gladiator den weiteren Attacken seines Gegners ausgesetzt war. Daher kann man davon ausgehen, dass weitaus weniger Gladiatoren in der Arena starben als vermutet, denn Gladiatoren waren ein teures Vergnügen für jeden Ludusbesitzer.

Ein Kampf konnte auf vier unterschiedliche Weisen enden:
  • durch den Tod eines der beiden Kontrahenten während des Kampfes
  • dadurch, dass der Unterlegene aufgab und auf Verlangen des Publikums oder des Spieleveranstalters noch in der Arena hingerichtet wurde oder begnadigt wurde, weil er besonders gut gekämpft hatte. Es war jedoch meistens so, dass das Publikum nach vorangegangenen Kämpfen irgendjemanden sterben sehen wollte.
  • Aufgabe eines der Kämpfer und Begnadigung des Gladiators durchs das Publikum oder den Spieleveranstalter
  • bei einer Entscheidung, dass der Kampf unentschieden ausgegangen war.



In der Arena bat ein unterlegener Kämpfer um Gnade, indem er einen Zeigefinger ausstreckte oder seine Waffen niederlegte. In diesem Falle wandten sich die Schiedsrichter an den Veranstalter der Spiele, in dessen Hand nun das Urteil über den Kampf lag. Es ist nicht überliefert, dass die Zuschauer über Leben und Tod eines Gladiators bestimmten, aber es ist durchaus möglich, dass mit einem gegen die Brust oder Kehle gerichteten Daumen der Todesstoß symbolisiert wurde. Der Todesstoß wurde mit einem gezielten Stoß vom Schlüsselbein bis ins Herz ausgeführt wurde. Allerdings belegen auch einige Funde, dass der unterlegene Gladiator noch lebend aus der Arena geschleift wurde um hinter den Kulissen durch einen gezielten Hammerschlag getötet wurde.

Überliefert wurde jedoch sehr genau was die Zuschauer in solchen Momenten riefen. Mitte (lass ihn gehen) bedeutete, dass der unterlegene Gladiator die Arena lebend verlassen durfte. Riefen sie jedoch iugula (abstechen) war das Ende des Gladiators besiegelt. Von dem unterlegenen Gladiator wurde in einem solchen Moment erwartet, dass er auf dem Boden kniend den Todesstoß erwartete. Die gezielte Ausführung wurde bereits in den Gladiatorenschulen geübt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gladiator



31. Aug. 2016 18:11 Marcus Claudius Lucenius ist online Email an Marcus Claudius Lucenius senden Beiträge von Marcus Claudius Lucenius suchen Nehmen Sie Marcus Claudius Lucenius in Ihre Freundesliste auf
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